Samstag, 14. Januar 2012

Rezension Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness


Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
Verlag: cbj (29. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570153746
ISBN-13: 978-3570153741
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre




Klappentext:
Zwei große Erzähler – eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist

Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt …

Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise – es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen …
Quelle: Amazon

Trailer zum Buch:

                                           Quelle: Youtube
                                        


Meine Meinung:
Normalerweise lese ich solche Bücher nicht und habe es wegen der super guten Rezensionen und Bewertungen gekauft.
Und ich muss sagen das ist echt eine ergreifende Geschichte.
Die ganze Zeit über herrschte eine sehr bedrückende Stimmung, da man ja von Anfang an gleich mit der Krankheit von Conors Mutter konfrontiert wurde. Man stieg direkt in den Alltag ein.
Das Buch war sehr einfach geschrieben, sehr verständlich, sodass auch jüngere Kinder es verstehen können - dafür war es ja auch gedacht.
Wundervoll waren auch die Zeichnungen. Damit konnte man sich alles viel besser vorstellen.
Ich finde die Geschichte sehr traurig und man sieht, dass es schwer ist mit solch einer Krankheit umzugehen. Vor allem, da so eine Krankheit ja nicht in 3 Wochen vorbei ist, sondern andauernd und es die Menschen im Umfeld sehr mitnimmt. Somit kann man sehr gut nachvollziehen, dass Conor sich die Wahrheit nicht eingestehen will. Ich denke das würde niemand. Und doch ist es vielleicht oft so. Es schmerzt und man möchte dass es vorbei ist, obwohl man es doch nicht möchte.
Ich konnte mich wirklich sehr gut in Conor hineinversetzen, auch in die Szenen in der Schule. Das Thema blieb nicht privat, so ist es auch manchmal im echten Leben und man hat es satt, dass alle einen bemitleiden und Rücksicht nehmen, obwohl man vielleicht einfach mal bestraft werden möchte.

Ich möchte niemals in so einer Situation stecken, das hat mir und vielleicht vielen anderen Lesern das Buch gezeigt.

5/5 Punkte.

Kommentare:

  1. Solche "Lesekost" schlägt mir auch immer schwer auf den Magen und ich brauche echt ewig bis ich zu einem Buch mit solch brisantem Inhalt greife! Mir gehen solche Inhalte auch echt lange nach...

    LG Luminchen

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  2. WIE GEIL! :D Du kennst es auch noch! Yeah, Bollywood ist toll! <3
    Jap, "In guten wie in schweren Tagen" und "Lebe und denke nicht an morgen" sind die besten. :))

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  3. Schöne Rezension. Ich werde auf jeden Fall mal öfters bei dir vorbeischauen. :)

    LG Buchplanet

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  4. Ich bin jetzt Leserin deines Blogs. :) Das Design gefällt mir total gut.
    Ich schaue bestimmt öfters mal vorbei.
    Lg Steffi

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  5. Ich möchte dieses Buch unbedingt auch haben...habe echt nur gutes davon gehört :)

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