Freitag, 24. Februar 2012

Rezension Göttlich verdammt von Josephine Angelini


Gebundene Ausgabe: 494 Seiten
Verlag: Dressler (Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791526251
ISBN-13: 978-3791526256
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Originaltitel: Starcrossed




Kurzbeschreibung:
Schicksalhafte Liebe, antike Fehde, göttliches Erbe Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen indem sie sich ineinander verlieben Der ultimative Roman für alle "Biss"- und "Panem"-Fans - mit dem hinreißenden Sehnsuchtspaar: Helen und Lucas. Eine Highschool-Romanze mit Elementen aus der griechischen Mythologie.
Quelle: Amazon

Leseprobe: KLICK
Meine Meinung:
Wow.
Ich finde ja Geschichte mit griechischer Mythologie echt richtig toll, mir hat auch schon "Ewiglich die Sehnsucht" supertoll gefallen - und auch Göttlich verdammt" darf sich einreihen. :)
Der Anfang war ein bisschen verwirrend, zumindest als die Delos-Familie auf die Insel kam. Und vorher immer diese Albträume von Helen. Ich hab das alles irgendwie gar nicht verstanden, wieso hasst sie Lucas so sehr? Wieso will sie ihn töten? Ich habe ein bisschen gebraucht um mich einzuleben und durchzublicken. Obwohl ich ganz am Ende noch nicht alles 100% verstanden habe und ja natürlich auch noch ein paar Fragen offen sind, aaaaber dafür gibt es ja das 2. Buch. :)
Helen war mir von anfang an mega sympathisch. Sie war kein Star an der Schule oder sowas und war bisher einfach nur eine normaler Teenagerin von 16 Jahren, welche aber wusste, dass sie irgendwie ein bisschen anders war. Damit kann man sich identifizieren und mitfühlen. Ihre Freundin Claire halte ich für ein bisschen crazy, sehr vorlaut und nimmt kein Blatt vor den Mund - aber gegensätzliche Freunde ziehen sich an. :D
Lucas Delos ist ein Augenschmaus und ich hab mich sofort in ihn verliebt. Es war so rührend wie er sich um Helen gesorgt hat und immer ihre Hand gehalten hat, auch wenn er wusste dass es aussichtslos ist. Mit ihm geht dann aber auch der ganz Ärger los, Helen schwebt in Gefahr und sie muss aufgeklärt werden, wer sie ist, was sie ist, was passieren kann etc. Manches fande ich ein bisschen schwer zu verstehen und musste einige Passagen mehrmals lesen um zu verstehen wer hier mit wem was hatte und wer von wem was will.

Ergreifend, dass die ahnungslose Helen eine riesengroße Rolle für die gesamte Götter- und Halbgötterwelt spielt. Ich finde es gut, wie sie es meistert, was sie auf sich nimmt und wie sie sich verhält. Manchmal war es mir ein bisschen zu langatmig und Spannung hat gefehlt und auch das Ende dieses ersten Bandes war jetzt nicht das, was ich erwartet hatte. Irgendwie ein bisschen unspektakulär und ruhig. Insgesamt ein gutes Buch, wovon ich mir auch den Nachfolger holen werde. :)


4/5 Punkte



Was ich hier unbedingt noch anhängen will, da ich mir gerade andere Rezensionen zu "Göttlich verdammt" durchgelesen habe ist dieser ständige Vergleich zu "Twilight". Oh mein Gott, ganz ehrlich, stellt euch vor "Göttlich verdammt" wäre zuerst erschienen und dann "Twilight". Dann würdet ihr von "Göttlich verdammt" schwärmen und "Twilight" als den Abklatsch bezeichnen, außerdem, wer "Twilight" gemocht hat und die Story an sich toll fand, wer soll dann nciht auch "Göttlich verdammt" mögen? Es hat einen ganz anderen Hintergrund und ich könnte immer wieder solche tragischen Bücher lesen, die Twilight ähneln, weil ich einfach auf sowas stehe und es mich immer wieder begeistert. Ich verstehe nicht wieso man sich immer daran aufhängt, dass sich Bücher ähneln. Natürlich ähneln sie sich, viele sogar und das finde ich nicht schlecht. Naja wollte nurnoch mal meine Meinung dazu sagen. :D

Kommentare:

  1. Du bist ja schon fertig! ;) Schöne Rezi! Bis jetzt finde ich das Buch auch gut.
    Lg Steffi

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    1. Jop, danke. :)
      Das ist schön. =)

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    2. Ich geb dir recht mit dem Vergleich zu Twilight. ;) Ich habe Twilight gerne gelesen und ich fand Göttlich verdammt auch richtig gut. Es wird immer wieder Bücher geben die sich ähneln.
      Lg Steffi

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  2. Ich fand das Buch auch WOW :)
    Tolle Rezi :)

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  3. Huii, nach so ner Rezi freu ich mich doch glatt noch mehr auf das Buch ;)
    Es steht ja schon hier, aber ich hab einfach keine Zeit .___.

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    1. Kannst du auch. :)
      Ist wirklich gut und einiges richtig shcön verzwickt.^^
      LG :)

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  4. Tolle Rezi, ich finde es auch blöd, dass manche Leute absolut NICHTS neues ausprobieren und immer an den alten Sachen festhalten. Das ist auch nicht besser als Leute, die immer sagen "Ja früher war alles besser" . Warum soll es nicht auch ähnliche Bücher geben? Ich meine, der Hintergrund von GV und Biss ist ja echt total verschieden -.-

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    1. Richtig! :)
      Schön, dass es noch jemanden gibt, der die gleiche Meinung hat. :))

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  5. Hallo,
    mir hat das Buch nicht besonders gefallen. Ich fand auch das griechische Mythologiethema nicht besonders umgesetzt - die Idee ist zwar gut, aber mit der Art, wie die Erklärungen so häppchenweise abgegeben werden, konnte ich nichts anfangen. Mir fehlte in der Handlung einfach der rote Faden. Kein Vergleich zu "Ewiglich".

    Auch deine Kritik am Twilight-Vergleich kann ich nicht ganz nachvollziehen. Meiner Meinung nach IST Göttlich in vielen Punkten ein Abklatsch. Zwar nicht in der Grundidee (Götter anstatt Vampire), aber im Aufbau, in den Charakteren und allem. Man kann natürlich selbst entscheiden, ob man solche Ähnlichkeiten lesenswert findet, aber mich wundert es nicht, dass andere Rezensenten sich daran stören. Die Parallelen sind einfach nicht zu leugnen.

    Gruß
    Binchen

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    1. Hey.

      Du weißt doch aber gar nicht ob die Autorin Twilight kennt. Ich finde es einfach nur so unverständlich, wenn man sich vorstellt, dass die andersrum veröffentlicht worden wären.

      Ich gebe zu, dass es Parallelen zu Twilight gibt, aber ich finde einfach, dass der Sinn der dahintersteckt ganz anders ist und alles in ein ganz anderes Licht hebt. Aber ich vergleiche auch nicht jedes Buch mit anderen. Mh aber da ist wohl jeder anders. Ich meine man verdirbt es sich doch dann mit vielen Fantasy Büchern, denn irgendwann wird sich alles ähneln, da nunmal finde ich die Ideen bald ausgeschöpft sind.

      Ich nehme an du fandest Twilight gut und auch die Idee, warum soll dir dann Göttlich verdammt, was Twilight etwas ähnelt nicht auch gefallen, wenn du Twilight gut fandest? Weißt du.^^

      Aber gut ist ja nun auch jedem selbst überlassen. :)

      Liebste Grüße.

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  6. hey :)
    ist schon ne weile her als ich das gelesen habe, habe die Reihe geliebt!
    Liebe Grüße
    Mersii

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