Donnerstag, 29. Dezember 2011

Rezension - The Poison Diaries von Maryrose Wood

Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Fischer Fjb; Auflage: 1 (8. Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421245
ISBN-13: 978-3841421241
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Poison Diaries 1










Kurzbeschreibung:
Die Poison Diaries der Beginn einer lebensgefährlichen Liebe
Um 1800: Jessamine lebt mit ihrem Vater in einer verlassenen Kapelle im Norden Englands. Sie führen ein stilles, von Jahreszeiten geprägtes Leben. Jessamines Vater ist Botaniker, seine Leidenschaft sind Heil- und Giftpflanzen. In einem verborgenen Giftgarten züchtet er mächtige tödliche Gewächse, sorgsam darauf bedacht, seine Tochter von der Gefahr fernzuhalten. Als eines Tages Weed auftaucht, ein rätselhafter Fremder mit absinthgrünen Augen, verfällt Jessmine ihm sofort. Doch kaum haben die beiden zueinander gefunden, wird das Mädchen sterbenskrank. Was ist Weeds dunkles Geheimnis? Ist er ihre Rettung oder bringt er den Tod?
Eine Geschichte, so geheimnisvoll wie die unergründliche Welt der Pflanzen. Denn ob Belladonna heilt oder tötet, darüber entscheidet am Ende die Liebe
Quelle: Amazon

Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich es überall zu sehen bekam und es als schöne neue Serie präsentiert wurde.
Und ich wurde nicht enttäuscht. :)
Es ist Anfang des 19. Jahrhunderts, dies merkt man sowohl an der Sprache, als auch an den Sitten und Gebräuchen.
Die Geschichte ist sehr einfühlsam und verständlich, aber auch nicht vorhersehbar.
Das Buch ist so flüssig und leicht geschrieben, dass man es innerhalb weniger Tage durch hat.
Die Handlung nimmt kontinuierlich ihren Lauf und hat am Ende eine ganz andere Wendung, das gefällt mir sehr. Die anfänglicheEinsamkeit, Ruhe und Routine wurde durch Weeds Ankunft zu einer Leidenschaft, aber auch einem gewissen Durcheinander und schließlichem Chaos.

Die Charaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen; ich konnte mich sehr in Jessamine und Weed einfühlen und mitfühlen.
Jessamine ist sehr anständig, traditionell und doch kann sie ihre Neugier für den verschlossenen Giftgarten nicht unterdrücken und als dann Weed auftaucht geht sie auch noch ein wenig mehr auf und man fühlt wahrlich ihre Leidenschaft.
Weed kam mir am Anfang etwas misstrauisch rüber und ich muss zugeben, dass ich ihn bis zuletzt im Visir hatte. ;) Er hat mich sehr fasziniert und hatte von anfang an etwas geheimnisvolles, mystisches.

Außerdem fasziniert mich die Welt der Pflanzen wie sie in diesem Buch beschrieben wird.
Man könnte sich natürlich auch einfach ein Sachbuch u.ä. über Giftpflanzen kaufen und darin herumstöbern, doch wenn die gefährlichen und doch geheimnisvollen Giftpflanzen so in einem Fantasy-Roman präsentiert werden gefällt es doch eigentlich jedem besser und man lernt sogar noch etwas. ;) Ich habe zwar noch nie so viel in einem Stück über Pflanzen gelesen, aber das gibt diesem Buch etwas außergewöhnliches !

5/5 Punkte !

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