Dienstag, 13. Juni 2017

Rezension Das Rauschen in unseren Köpfen von Svenja Gräfen

Format: Kindle Edition 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 241 Seiten 
Verlag: Ullstein eBooks (7. April 2017) 
Reihe: Nein 
Sprache: Deutsch

Kurzbeschreibung: Lene lebt mit ihrer besten Freundin in einer WG in einer großen Stadt, ihre liebevolle Familie und der Freundeskreis geben Halt. Als sie Hendrik begegnet, scheint ihr Glück perfekt. Sie plant eine gemeinsame Zukunft, doch Hendriks Vergangenheit schleicht sich in ihr Leben ein. Da ist seine zerrüttete Familie, sein bisweilen merkwürdiges Verhalten. Und Klara.


Meine Meinung:
Leider konnte mich dieses Buch nicht so wirklich überzeugen, da es in sehr langen verschachtelten Sätze geschrieben wurde und auch keine normale romanartige Erzählweise besitzt, wie ich sie von Fantasie- und Jugendbüchern kenne. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, was schon sehr lange gedauert hat. 

Lene ist ein frisches, junges Mädchen, das in behüteten Familienverhältnisse aufgewachsen ist und mit einer Freundin in einer WG wohnt. Dann lernt sie den unbekannten Hendrik kennen, der ihr Leben auf den Kopf stellt. Es ist ein Buch über die erste große Liebe, über Familie und Vergangenheit. Denn Lene muss mit den Dingen aus Hendriks Vergangenheit lernen umzugehen, was gar nicht so einfach ist.

Zu Beginn ist noch alles sehr rosig in ihrer Beziehung. Sie verlieren sich richtig darin. Nichts anderes ist mehr wichtig, als zusammen zu sein und diese Zeit zusammen zu genießen. Lange Zeit dreht sich Lenes Welt um nichts anderes mehr. Sie vernachlässigt auch viele andere Dinge. Doch als Hendriks Vater stirbt, beginnt die Welt sich weiterzudrehen und das in rasender Geschwindigkeit. Es passieren viele Dinge auf einmal und selbst ich musste einige Passagen mehrmals lesen um mitzukriegen, was genau gerade passiert.

Die stockige Erzählweise unterstützt das allerdings nicht. Vor allem auch die fehlenden Gesprächszeichen machen die Sache schwierig. Alles ist ohne Anführungszeichen geschrieben. Manchmal hatte ich ebenfalls das Gefühl, dass die Autorin den Leser nicht ganz mitnimmt, sondern ein bisschen auf der Strecke lässt, denn jetzt einige Woche nach dem Lesen, kann ich mich nicht mehr an alles erinnern, was sehr schade ist.

                                                           Fazit                                                                

"Das Rauschen in unseren Köpfen" ist ein Buch über die erste große Liebe, über Freundschaft, Familie und Verantwortung. Der Erzählstil hat mir dabei leider nicht gefallen, da die Autorin viele verschachtelte Sätze verwendet hat, die oft keinen ordentlichen Satz bilden. Auch die fehlenden Anführungszeichen machten es mir schwer. Vor allem hatte ich aber ab der Hälfte des Buches das Gefühl auf dem Weg von der Autorin vergessen worden zu sein. 2,5/5 Punkte.


Danke Ullstein!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen