Mittwoch, 24. Februar 2021

Rezension Aurora erwacht von Amie Kaufman und Jay Kristoff

 


Herausgeber: FISCHER Sauerländer; 1. Edition (24. Februar 2021) 
Sprache: Deutsch 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 496 Seiten 
Reihe: Ja | Band 1 von 3

Kurzbeschreibung: Tyler, frisch ausgebildeter Musterschüler der besten Space Academy der ganzen Galaxie, freut sich auf seinen ersten Auftrag. Als sogenannter „Alpha“ steht es ihm zu, sein Team zusammenzustellen – und er hat vor, sich mit nichts weniger als den Besten zufrieden zu geben. Tja, die Realität sieht anders aus: Er landet in einem Team aus Losern und Außenseitern:

Scarlett, die Diplomatin – Sarkasmus hilft immer (not.) Zila, die Wissenschaftlerin – dezent soziopathisch veranlagt Finian, der Techniker – besser: der Klugscheißer Kaliis, der Kämpfer – es gibt definitiv Menschen, die ihre Aggressionen besser unter Kontrolle haben Cat, die Pilotin – die sich absolut nicht für Tyler interessiert – behauptet sie zumindest

Doch dieses Katastrophenteam ist nicht Tylers größtes Problem. Denn er selbst ist in den verbotenen interdimensionalen Raum vorgedrungen und hat ein seit 200 Jahren verschollenes Siedlerschiff gefunden. An Bord 1.000 Tote und ein schlafendes Mädchen: Aurora. Vielleicht hätte er sie besser nicht geweckt. Ein Krieg droht auszubrechen – und ausgerechnet sein Team soll das verhindern. Ouuups. Don’t panic!

Meine Meinung:

„Aurora Rising“ – diesen Titel habe ich auf diversen Plattformen schon so oft gelesen und als ich dann den deutschen Titel sah, hab ich mir zum ersten Mal die Inhaltsangabe durchgelesen, obwohl für mich eigentlich schon so gut wie feststand, dass ich das Buch lesen will. Nach der Inhaltsangabe war ich dann doch etwas skeptisch, konnte aber nicht wirklich widerstehen. Wenn ich das Buch in 3 Worten beschreiben müsste, würde ich sagen: fesselnd, unvorhersehbar, abgefahren. Ich glaube das passt sehr gut. :D 

Man wird in eine Welt im Jahr 2380 hineingeworfen, die sich nur noch auf anderen Planeten abspielt. Alles ist hochmodern, es gibt vielerlei technischen Schnickschnack, der von den Autoren jedoch gut beschrieben wird. Allerdings ist man zu Beginn etwas überrumpelt. Zumindest ging es mir so. Nach einigen Seiten kommt man aber gut rein und ist richtig eingenommen von der Welt in der Zukunft. So geht es auch Aurora, einer unserer Protagonisten, die über 200 Jahre im Kryoschlaf lag und durch seltsame Ereignisse in der Zukunft gelandet ist. 

Aurora verkörpert dabei eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist mutig, klug und sehr humorvoll. Im Allgemeinen sind das Buch und deren Charaktere sehr witzig gehalten, an den richtigen Stellen bleibt es aber ernst. Die anderen Protagonisten werden im Klappentext schon ziemlich gut beschrieben und - jaaaa! - es ist ein abgefahrenes Squad. :D Jeder ist ein Spezialist auf seinem Gebiet und hat seine Macken und besonderen Seiten. Ich glaube ich bin dabei auch nicht die einzige, die mehrmals die Helden aus „The Guardians of the Galaxy“ im Kopf hatte – denn das passt so perfekt!!! Und das macht es so aufregend! Man liest immer abwechselnd aus einer dieser 7 Perspektiven. Dabei bleibt das Gefühl die Geschichte konstant weiterzulesen jedoch erhalten, was bei vielen anderen Büchern aus verschiedenen Perspektiven meistens nicht der Fall ist. Das hat das Autorenduo richtig gut gemacht. 

Das Ende des Buches legt nochmal eine Schippe drauf. Man kann es einfach nicht vorhersehen. Eigentlich so gar nichts in diesem Buch. Es ist irgendwie etwas komplett anderes. Sowas habe ich noch nie gelesen und hat mich von den Socken gehauen. Ich freue mich schon riesig auf Band 2 und hoffe dass ich nicht mehr allzu lang warten muss. ;) 

Fazit 

„Aurora erwacht“ ist ein ziemlich treffender Titel für dieses Buch. Denn als Aurora erwacht, beginnen Ereignisse zu passieren, von denen niemand geahnt hätte. Es ist abgefahren und unvorhersehbar und hat mich, so ganz ohne Erwartungen, komplett überzeugt. Lest dieses Buch!!!! 5/5 Punkte.

Danke Netgalley und Sauerländer!


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