Donnerstag, 30. Januar 2014

Rezension Eve & Adam von Michael Grant & Katherine Applegate



  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (1. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

  • Kurzbeschreibung: Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ - Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber ...



    Meine Meinung:
    Ich bin bei diesem Buch etwas zwiespältig. Zunächst einmal ist die Idee einfach aber genial. Die Wissenschaft ist so weit, dass Menschen wie in Reagenzgläsern gezüchtet bzw. nach persönlichen Wünschen erstellt werden können und dann leibhaftig vor einem stehen und mit dir reden. Genetikbücher & Bücher in denen geforscht wird ziehen mich sowieso immer magisch an. Allerdings dauerte es ewig, bis das eintrat, was hinten auf dem Buchrücken steht.

    Evening Spiker spiegelt dabei einen eigentlich normalen Teenager wider, welcher mit einer etwas chaotischen und ihr gegenteiligen Aislin befreundet ist. Die beiden streiten zwar gerne mal, sind aber dennoch beste Freundinnen und für den anderen doch unersetzlich. Die erstaunlichste und faszinierendste Person ist aber Eves Mutter Terra. Oder auch gerne Terror von ihren Kollegen genannt. Der wahrscheinlich strengste und härteste Chef, den man sich nur wünschen kann. Alle haben wahnsinnigen Respekt vor ihr. Und ich finde auch Eve selbst traut sich nicht alles bei ihrer Mutter. Terra ist Wissenschaftlerin mit Leib und Seele. Sie hat mir und ihre vielen manigfaltigen Seiten sehr gefallen.

    Nun zum Streitpunkt. Die Geschichte beginnt und verläuft ziemlich einfach und oberflächig. Sowohl vom Schreibstil, der aus kurzen und einfachen Sätzen besteht und viel wörtlicher Rede, als auch in der Story. Es passiert nicht wirklich viel und man denkt, "ja gut, ich kann mir schon denken, wie das hier alles endet". So zumindest erging es mir. Die letzten vielleicht 100 Seiten allerdings bergen unheimlich viele Überraschungen und heben das Niveau des Buches. Sodass alles doch nur in der Fassade so einfach schien, alles allerdings miteinander verstrickt ist und viel mehr dahinter steckt als zu Beginn angenommen.

    Was mich ebenfalls etwas stört ist Adam, der neu erschaffene Mensch. Da sich schon immer solch ein einfach gestrickter Schreibstil durchs Buch zieht, fällt der von Adam (der wahrscheinlich gar nicht so gewollt ist, ich es aber so interpretiere. ;) ) gar nicht mehr so auf. Adam hat natürlich keinerlei Erfahrungen so frisch gezüchtet. Er redet simpel und klar und denkt auch so. Aber das kommt nicht so gut rüber, finde ich. Und das ist echt schade, da es sich dort sehr gut angeboten hätte.

    Fazit                                                                                                                                                                  

    "Eve & Adam" ist für mich ein schwer zu bewertendes Buch, da der große Knall wirklich erst am Ende kommt, welcher mich schlussendlich aber überzeugt hat. Der einfache, mit kurzen Sätzen gespickte, Schreibstil gekoppelt mit extrem großer Schrift, lässt das Buch binnen weniger Stunden auslesen. Die Integration von Wissenschaft und Genetik verschafft diesem Buch bei mir aber einiges Pluspunkte, weshalb es von mir 4/5 bekommt.


    Montag, 27. Januar 2014

    Rezension Lieben Lernen von Madame Missou




  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2497 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 27 Seiten 
  • Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber; Auflage: 1.0 (16. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch

  • Kurzbeschreibung: "Lieben lernen" - unter diesem Stichwort steht der neueste Ratgeber der beliebten eBook-Reihe von Madame Missou. Diesmal geht es um drei gravierende Hindernisse, die das Liebesglück von Frauen beeinträchtigen oder es gänzlich unmöglich erscheinen lassen: in erster Linie um Trennungsangst, Eifersucht und Bindungsangst. "Seelenteufel" nennt Madame Missou diese drei Liebesqualen, mit denen sich viele Frauen herumschlagen. Wer unter einem dieser Seelenteufel leidet oder alle drei in sich spürt und sie nicht in den Griff bekommt, fühlt sich meist wertlos oder unglücklich.

    Quelle: Madame Missou


    Meine Meinung:
    Dies ist mein erster Ratgeber den ich rezensiere & dazu noch über so ein sensibles Thema wie die Liebe. Schon allein die Liebe lässt sich schwer definieren und ihre Probleme & Fehler in einer Beziehung sind sowieso immens. Madame Missou traute sich an das Thema und erklärt in vielen kleinen Schritten, wie man dem Menschen, den man liebt, dies auch zeigen und die Beziehung glücklich führen kann.

    Auf 27 Seiten ist das gar nicht so leicht. Da darf man sich nicht wundern, dass vieles nur angeschnitten wird. Zuerst hatte ich mich gewundert, dass die Autorin lediglich beschreibt, was denn alles falsch läuft. Das hilft mir ja im Moment auch nicht weiter. Aber es folgten noch so einige Tipps im weiteren Verlauf. 

    Ich muss zugeben, dass ich mich manchmal wiedergefunden habe. Ich bin auch ziemlich eifersüchtig und brauche unheimlich viel Aufmerksamkeit. Frau Missou versucht dem Leser die Gründe für Probleme zu erklären und wirft dann Lösungsvorschläge ein. Oft liegen diese bei einem Selbst, obwohl man sie immer woanders sucht. So liegt es dran, Verbesserungen an sich selbst vorzunehmen. Frau Missou legt den Fokus dabei auf die Wahrnehmung und das Selbstvertrauen. Nur wer mit sich selbst im Reinen und zufrieden ist, kann auch lieben.

    Ich möchte nicht die Tipps beschreiben, aber ich möchte die Richtung aufweisen, die diese Ratschläge einschlagen. Natürlich bleibt es bei kurzen, kleinen und auch wenigen Ratschlägen, wie auch anders bei 27 Seiten. Das muss man beachten, wenn man dieses Buch kauft. Das Gute ist, dass man durch das Lesen erkennt, wie man ist, und dass es auch anderen so geht. Und das wirkt auf jeden Fall schon einmal beruhigend.

    Dabei geht es lediglich um kleine Beziehungsprobleme, die verhindert oder mit Hilfe gelöst werden können. Große Klumpen wie psychische Erkrankungen innerhalb einer Beziehung oder Identitätsstörungen werden hier nicht aufgegriffen.

    Fazit                                                                                                                                                                 

    Wer mit kleinen Beziehungskillern und Streitereien in einer Partnerschaft zu kämpfen hat, kann sich mit diesem Büchlein kleine, hilfreiche Tipps abholen. Diese sind auf 27 Seiten reduziert und schweben auf der Oberfläche einer Beziehung. Bei ernsthaften, richtig tiefgreifenden Schäden innerhalb einer Beziehung, kann es allerdings nicht helfen.
    4/5 Punkte.

    Danke Madame Missou !

    Sonntag, 26. Januar 2014

    Must-Haves im Februar.

    Der Februar ist echt ziemlich voll. 
    Voller Bücher, die ich soo gerne lesen will.
    Deswegen sind es gleich 5 Stück, die auf der
    Must-Haves Liste gelandet sind.
    Mit einem Klick auf's Cover geht's zu den Verlagsseiten.

     
    (14.02.2014)                  (14.02.2014)                   (17.02.2014)



    (17.02.2014)                (14.02.2014)


    Die meisten erscheinen Valentinstag. ♥ Zu süß.
    Alle sehen toll aus und ich freue mich drauf (trotz Prüfungen).

    Was sind eure Must-Haves im Februar?


    Eure Liss ♥



    Freitag, 10. Januar 2014

    Gewinnspiel "Es wird keine Helden geben" - Verlosung von 10 Büchern !



    Es hat bestimmt jeder mitbekommen, dass die Bloggerwelt
    seit Tagen mit dem Buch "Es wird keine Helden geben" boomt. ;)

    Worum geht's:
    Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.



    Themen wie Freundschaft, Liebe, Wut, Trauer und Amoklauf wurden
    von verschiedensten Bloggern thematisiert und diskutiert.
    Mit dem Buch "Es wird keine Helden geben" wird zum Nachdenken
    angeregt.
    Meine Rezension gibt es HIER.

    Und nun freue ich mich verkünden zu dürfen, dass es
    ein Gewinnspiel geben wird bei dem ihr die Chance habt
    1 von 10 Exemplaren von "Es wird keine Helden geben" zu gewinnen.


    Wie könnt ihr teilnehmen?
    Zunächst einmal solltet ihr euch die Teilnahmebedingungen durchlesen.
    Beantwortet mir anschließend eine Frage als Kommentar UND Mail
    (an good-reading@web.de Betreff: "Gewinnspiel: Es wird keine Helden geben").
    Wichtig: Bitte schickt mir ebenfalls eure Mailadresse und Postadresse.

    Meine Frage: Was war ein bewegendes Ereignis in deinem Leben?


    Zeitraum
    Das Gewinnspiel läuft ab heute bis zum 17.01.2014.



    VIEL GLÜCK !




    Donnerstag, 9. Januar 2014

    Bloggerprojekt: "Es wird keine Helden geben" - Verschiedene Arten und Stufen der Liebe.


    Liebste Leser,
    bezüglich des Buches "Es wird keine Helden geben" 
    werden ganz viele kleine Aspekte und Themen aus dem
    Buch herausgegriffen und von uns Bloggern diskutiert.

    Meine Meinung habe ich bereits in meiner Rezension (HIER)
    geschrieben. Ich denke diese war meine emotionalste Rezension,
    die ich je geschrieben habe.
    Da mich Gefühle immer sehr mitnehmen und ich eine ganze
    Menge davon habe, möchte ich mich mit dem Thema der Liebe
    beschäftigen. Wer das Buch bisher noch nicht gelesen hat,
    könnte hier eventuell gespoilert werden, da ich Miriams Liebe, 
    die Protagonistin des Buches, zu Tobias und Stephen vergleichen möchte.

    Vorab: Das ist meine persönliche Meinung.
    Ich bin offen für jegliche Diskussionen und andere Ansichten. ;)

    ___________________________________________________

    Wenn man das Leben unbeschwert lebt, als junge Jugendliche,
    der die Schule nervt und vielleicht auch etwaige Pickel oder
    Streitereien mit Freunden, der nimmt das Leben gelassen.
    So auch Miriam, die in ihrem Leben bisher nichts ungewöhnliches 
    oder grausames erlebt hatte. Alles schwebt an der Oberfläche.

    Miriam selbst mag ihr Leben, wie es ist. Als Tobias in ihr Leben
    tritt, sieht sie ihn als einen schönen, attraktiven Jungen, der ihr Leben
    sowohl ansehnlicher als auch attraktiver und genussvoller macht.
    Mit Tobias fühlt sie sich leidenschaftlicher. Sie findet dass sie
    ein schönes Paar abgeben, sowohl vom Charakter, aber auch
    vor allem vom Aussehen her.


    "Mir ist bewusst, dass wir ein attraktives Paar sind: Er groß, braun
    gebrannt, mit hellbraunen Haaren und tiefgründigen grünen Augen.
    Ich bin genau einen Kopf kleiner als er, und meine weiblichen 
    Rundungen passen perfekt zu seinem muskulösen Oberkörper.
    Wir sehen zusammen toll aus. Jeder dreht sich nach uns um."
    S. 118

    Nun kann sich jeder fragen: Mache ich das auch so? 
    Nach welchen Kriterien suche ich mir einen Partner?
    Ich muss ehrlich sagen, dass auch ich mir ein gutes Aussehen
    als Grundstein lege. Ich muss mir meinen Freund schließlich jeden Tag
    angucken. Ist das schlecht? Ist Miriams Liebe zu Tobias
    rein platonischer Natur? War es keine richtige Liebe?
    Nun ich denke ihre Trauer spricht für sich und wer das Buch liest,
    spürt tief in sich drinnen Miriams Gefühle für Tobias. Ihr Herz
    gehörte ihm.


    Sternberg 1986

    Um meinen psychologischen Anteil in diesen Beitrag
    einzubringen, habe ich mir gedacht, dass man sich die Arten
    der Liebe im Vergleich einmal genauer angucken könnte.
    Sternberg stellte 1986 ein Liebesdreieck auf mit den 3
    Komponenten Vertrautheit, Leidenschaft & Festlegung bzw. Bindung.
    Wenn wir Miriams Beziehung zu Tobias in diesem Zusammenhang
    betrachten, finden wir unheimlich viel Verliebtheit und Vertrauen,
    wohingegen die Festlegung fehlte. Sie waren zusammen, weil
    es einfach schön war. Die zwei hatten also eine Beziehung in der
    Romantik und Leidenschaft vorherrschte. Eine romantische Liebe. ♥

    "Ich löse mich so weit von ihm, dass ich ihm in die Augen sehen kann.
    Ganz langsam streiche ich ihn über die Wange. Dann stelle ich
    mich auf die Zehenspitzen und küsse ihn."
    S. 199

    Nach dem Amoklauf lernt sie Stephen kennen. Ganz nebenbei
    und nicht mit der Absicht einen neuen Freund zu haben.
    Aus Freundschaft wird Liebe und sie sieht Stephen anders.
    Sie sieht ihn mit ganz anderen Augen. Sie vertraut ihm und er gibt
    ihr Halt in Situationen in denen sie geistig kurze Schübe des Amoklaufs durchlebt.
    Er versteht sie, gibt ihr die Zeit, die sie für sich selbst braucht.
    Das sind Faktoren, die Miriam sehr an Stephen schätzt und die
    dazu führen, dass eine stärkere Bindung besteht.

    ""Du musst dich nicht dafür schämen, Miriam". Stephen
    lächelt und streicht mir eine meiner losen Haarsträhnen hinters
    Ohr. Diese Berührung überrumpelt mich so, dass es mir die
    Sprache verschlägt."
    S. 237

    Ich möchte nicht direkt sagen, dass sie das Stadium der vollkommenen
    Liebe erreicht haben, aber Miriam kommt an eine neue Stufe und an ein neues
    schönes Gefühl der Geborgenheit, der Bindung und des Verständnisses,
    welches sie vielleicht niemals mit Tobias oder ohne den Amoklauf
    hätte erreichen können. Damit will ich ebenfalls nicht sagen,
    dass die Geschehnisse als positiv anzusehen sind, aber sie
    haben Miriam geformt und ihr gezeigt, dass es andere
    Arten gibt einen Menschen zu lieben und ihm näher zu sein. ♥

    (c) Oetinger

    _________________________________________________

    Ich finde keine der Arten der Liebe ist schlecht und
    man wird im Laufe des Lebens mehrere durchwandern und
    jede einzelne lieben lernen.
    Auch die Liebe zu ihren Eltern hat sich entwickelt und ist
    vertrauter geworden. Es ist wichtig zu wissen, was einem
    im Leben etwas bedeutet und worauf man achtet.


    ♥


    Ich hoffe euch hat mein kleiner Beitrag zum Thema Liebe gefallen.
    MORGEN wird es eine Verlosung geben und ihr habt die Chance
    dieses wundervoll berührende Buch zu gewinnen.
    Näheres dazu gibt es aber dann erst morgen. ;)
    Seid gespannt.

    ♥

    Außerdem möchte ich auf die LESERUNDE in LovelyBooks hinweisen.
    Auch dort habt ihr die Chance eines von 20 Büchern zu gewinnen.


    Eure Liss ♥